Kriegskinder e.V. Forschung Lehre Therapie



DOKUMENTATION

Stellungnahmen


Kriegskinder mahnen Bundeskanzlerin Merkel

Erschütternde Bilder aus Heiligendamm:
Wasserschutzpolizisten überfahren mit ihrem Schiff ein Greenpeace-Schlauchboot und gefährden vorsätzlich Menschenleben.
Unser Verein appelliert an Bundeskanzlerin Merkel, stärker für den Schutz der Grundordnung unseres Rechtsstaates einzutreten.
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Antwort des Innenministeriums

Antwort des Innenministeriums ("zuständigkeitshalber") auf den Brief an die Bundeskanzlerin
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zweikriegskinder

Vorträge und Veröffentlichungen

Der Einfluss kollektiver Traumatisierungen auf die Großgruppenidentität und die Gefahr ihrer politischen Funktionalisierung
Dr. Mechthild Klingenburg-Vogel

"Seit heute früh 5 Uhr 45 wird zurückgeschossen!"
Mit gespielter Empörung verkündete Hitler heute vor 70 Jahren damit den Überfall deutscher Truppen auf Polen.
Dieser Satz wurde zum Symbol für den "Ausbruch" des 2. Weltkrieges. "Ausbruch?" - der Begriff "Ausbruch" lässt an einen Vulkan,
an ein schicksalhaftes Naturereignis, denken. Aber ein Krieg ist kein Naturereignis![...]
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Verhängte Bilder

Bemerkungen zum aktuellen Thema länger zurückliegender Kriegstraumatisierungen in der deutschen Bevölkerung
Dr. Helga Spranger
(Referat Psychosomatische Klinik Görlitz, März 2005)
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Der Krieg gebiert den Krieg
Curt Hondrich

Überlegungen zu den Langzeitfolgen von Kriegs-Traumatisierungen (Vortrag gehalten am 20. November 2007 im Rahmen
einer Veranstaltungsreihe von Friedensbildungswerk Köln, Volkshochschule Köln und Melanchthon-Akademie Köln
zum Thema "Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg (1946 - 1949)" )
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Aufgeklärt: Posttraumtische Belastungsstörungen bei Älteren
A. Maercker et al.

In ihrem Kopf herrscht Krieg: Viele ältere Deutsche leiden immer noch an psychischen Folgen des Zweiten Weltkriegs und
zeigen eine posttraumatische Belastungsstörung. Das fanden jetzt Prof. Elmar Brähler, Leiter der Abteilung Medizinische Psychologie
und Soziologie an der Universität Leipzig, und Prof. Andreas Maercker, Leiter der Abteilung Psychopathologie und Klinische Intervention
an der Universität Zürich in einer Studie heraus. Erstmals wurde dafür die deutsche Bevölkerung über alle Altersgruppen hinweg auf
posttraumatische Belastungsstörungen hin untersucht.

Die Ergebnisse der Studie haben für die medizinische und psychotherapeutische Versorgung älterer Personen mit Depressionen, Schlaf- oder
Angststörungen große Bedeutung, denn die posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) äußert sich gerade auch in solchen Leiden.
"Schlafprobleme, Alpträume und unmotiviertes Erschrecken würden dann nicht mehr fehl gedeutet und könnten effektiver behandelt werden",
so Prof. Elmar Brähler, der die Studie gemeinsam mit Prof. Andreas Maercker durchführte, über 2400 Personen ab 14 Jahren
haben die Wissenschaftler in ihrer Studie, die von der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig finanziert wurde, untersucht.
Wer genau von PTBS betroffen ist, wie häufig die Störung bei Älteren auftritt und was die neuen Erkenntnisse für die
Gesundheitsversorgung von Älteren in Deutschland bedeuten, geht ebenfalls aus der Studie hervor.
Hier Volltext der Studie herunterladen (.pdf)



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